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Aktuelle Aktivität der Ionosphäre

 

aktuelle Woche Mo-So bis zur gerade abgelaufenen Stunde

Iono-Bild nicht gefunden

 

Grundlegende Zusammenhänge


Die Ionosphäre ist jener Teil der Atmosphäre, der große Mengen von Ionen und freien Elektronen enthält.  Hohe Sonnenaktivität ( ca. 11-jährigen Zyklus siehe unten ) führt über die Ionosphäre zu Störungen bei GNSS-Messungen. Der Ionosphären-Index 95 gibt einen Überblick über die Belastung dieses Teils der Atmosphäre.

In den Jahren 2006 bis 2010 blieb die Sonnenaktivität lange in einem tiefen Minimum. Das darauf folgende Maximum ist niedriger ausgefallen als üblich.

 

 

Eine Folge hoher Sonnenaktivität sind größere ionosphärische Fehler bei GNSS-Messungen. Ionosphärische Fehler spielen insbesondere bei RTK-Messungen eine entscheidende Rolle. In Rahmen einer Referenzstationsvernetzung, die dem SAPOS-HEPS-Dienst zugrunde liegt, werden die ionosphärischen Fehler im Referenzstationsnetz modelliert und für die Position des RTK-Rovers im Feld bestmöglich reduziert. Im Falle von starken ionosphärischen Störungen gelingt dies jedoch nicht vollständig. Verbleibende ionosphärische Restfehler können dann die Initialisierungszeiten verlängern und die Positionierungsgenauigkeit verschlechtern. Dies wird um so stärker spürbar, je weiter der RTK-Rover von den physikalischen Referenzstationen entfernt ist.

Empfohlene Abhilfemaßnahmen für Nutzer

Wenn Sie während Zeiten hoher ionosphärischer Einflüsse bzw. starker Modellinkonsistenzen RTK-Messungen durchführen, empfehlen wir folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Genauigkeit und der Verfügbarkeit hochpräziser Echtzeitpositionen: